Huhu, ihr da draußen!
Eigentlich habe ich ACWW schon seit Anfang April. Aber seit Luigi in seinem Blog (auf der offiziellen Homepage) nichts mehr geschrieben hat, hat es mich wirklich in den Fingern gejuckt, selber eines zu schreiben. Nun, hier ist es!
Ich versuche mal, eine kurze Zusammenfassung meiner bisherigen Erfolge und Erfahrungen mit Animal Crossing zu schreiben ... damit ihr mehr in die Geschichte meiner Stadt hineinkommt.
Als ich endlich (nachdem es das Spiel bei Saturn nicht gab) Animal Crossing Wild World in den Händen hielt, konnte ich es kaum erwarten zu spielen. Deshalb fing ich schon im Auto an, die Verpackung zu entfernen und die DS-Karte vorsichtig aus ihrer Halterung zu nehmen. Schließlich konnte ich endlich den DS einschalten und anfangen zu spielen.
Ich saß in einem Taxi und der (übrigens sehr nette) Fahrer fragte mich aus. Draußen regnete es in Strömen und er beschwerte sich darüber. Ich jedoch mag Regen und deshalb widersprach ich ihm. Als er mich nach meinem Namen fragte, gab ich 'Teri' ein, da ich damals von meinen Freundinnen noch so geschrieben wurde (jetzt nicht mehr =P). Meine Stadt nannte ich dann 'Canville', da ich ein paar Tage zuvor den Film 'Das Gespent von Canterville' gesehen hatte und mir dann als erstes 'Canterville' einfiel. Also änderte ich ihn ein bisschen ab. Käpten (der Taxifahrer) löcherte mich noch ein wenig, bevor es zu regnen aufhörte und wir endlich ankamen.
Ich stieg vor dem Rathaus aus und war im ersten Moment ein wenig geschockt. Ich hatte blaue Augen, rote Bäckchen und braune Haare, die jedoch in 3 Zöpfen vom Kopf abstanden! Von diesem Augenblick an schwor ich mir, sofort meine Frisur zu ändern, wenn ich endlich den Friseur bekomme! Im Rathaus wurde ich von Pelly, einem Pelikan, begrüßt, die mir dann auch erklärte, wie ich die Karte aufrufe und mein Haus finde.
Dafür durfte ich dann erstmal durch die ganze Stadt laufen. Dort erwartete mich eine kleine Hütte, mit einem Karton und einer Kerze darauf (ich glaube, ein Radio stand auch noch drin, kann mich aber nicht mehr genau erinnern). Enttäuscht verließ ich die Hütte wieder und traf Nook. Er stellte mich in seinem Laden an (eine sperrige Holzhütte) und gab mir Arbeiten. Ich sollte eine Arbeitsuniform anziehen, Bäume und Blumen um seinen Laden pflanzen, mich den Bewohnern und dem Bürgermeister vorstellen, einen Brief an eine Kundin schreiben, eine Nachricht an das schwarze Brett anbringen und schließlich Möbel ausliefern. Damit war meine Arbeit beendet und ich bekam 1.400 Sternis Lohn, die mir Nook von meinem Kredit für das Haus abzog. Es dauerte nicht lange und ich hatte den Kredit komplett abbezahlt. Am schnellsten ging das durch das Angeln. Die gefangenen Fische verkaufte ich Nook. Je einen Fisch jeder Art spendete ich dem Museum. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, die Sammlung zu vervollständigen.
Am nächsten Tag hatte Nook mein Haus ausgebaut (sehr viel größer war es allerdings nicht) und seinen Laden geschlossen, weil er expandierte. Für mich gab es also keinen Grund, heute den ganzen Tag DS zu spielen, wenn ich kein Geld verdienen konnte.
In nächster Zeit konnte ich viele Erfolge feiern. Mein Haus wurde immer weiter ausgebaut (und die Kredite wurden immer größer), ich freundete mich mit den Bewohnern an (und verlor auf mysteriöse Weise das Foto von Erika), Nook baute aus, bis ich endlich HyperNook hatte (und eine neue Frisur!), ich traf mich mit Leuten per Wi-Fi (und mit meiner Freundin per DS zu DS), bekam alle Früchte (bis ich herausfand, dass man die Kokosnuss auf die schmale Linie zwischen Sand und Erde einpflanzen muss, dauerte es ein wenig), konnte mich durch Hilfe des Lösungsbuches auf Möbel-Serien festlegen und schließlich entschied ich mich dafür, an der Zeit zu drehen und nicht an Verluste zu denken, um alle Fische zu bekommen. Das Unkraut wucherte vor sich hin, Bewohner zogen aus und ein und die Blumen hatten keine Überlebenschance. Bei einem ACWW-Abend mit meiner Freundin schaffte ich es endlich, alle Fische zu fangen. Der Quastenflosser war ein harter Brocken.
Für meine Freundin verstellte ich die Zeit und sie besuchte meine Stadt, um ebenfalls jeden Fisch mindestens einmal an die Angel bekommen zu haben. Sie wollte ihre gepflegte Stadt nicht mit diesem hässlichen Unkraut verunstalten. In den frühen Morgenstunden hatte sie es geschafft und ich mich entschieden, meine Stadt nun wieder auf Normalzeit zu stellen und schön herzurichten, damit ich die Goldkanne bekomme (16 Tage perfekte Umweltbewertung). Kleiner Tipp: Dafür sind tausende Blumen nötig.
Durch das Kreuzen habe ich schon neue Blumenarten gezüchtet. Sonnenrose, Sumpfprimel, Zwergprimel, Schwarzrose, Römertulpe, Pinkrose und noch eine rosa Tulpe, bei der mir der Name gerade entfallen ist (jedenfalls entweder Grengj- oder Grengjer-Tulpe).
Mein Haus ist nun komplett ausgebaut und ich muss nur noch 800.000 Sternis abbezahlen, wozu ich aber im Moment gar keine Lust habe. Liegt wohl an der Hitze. Jedenfalls habe ich jetzt schon 4 Bewohnerfotos (Alfredo, Rudolph, Nele und Olivia) und das Foto von Johannes, dem Biber, der gelegentlich am Ufer des Meeres steht und einem mit Philosophie zutextet. Sigrid hat neuerdings keine Rotrüben mehr dabei (*hmpf*). So bekommt man ja nie die Goldaxt.
Ansonsten gibt es nur zu sagen, dass Strolch Bewohner meiner Stadt ist. Und der ist echt süüüüß! Den lass ich nie wieder wegziehen. Mein allerliebster Bewohner ist das.
Heute war das Insektikus-Turnier. Ich habe einen Vogelflügler abgegeben. Aber im Moment weiß ich noch nicht, ob ich gewonnen habe. Hoffentlich, die Angelturniere habe ich immer verloren oder verpasst (T.T).
Ich glaube, das ist erstmal genug. Na dann.
Grüßle, Terry |